Respekt gegenüber Einsatzkräften

Wohnungsbrand Heinrich-Imig-Straße
Einsatz bei einem Wohnungsbrand Foto: Björn Koch

Im Bereich des Brandschutz existiert folgender Satz: Es ist keine Frage, ob ein Brand entsteht. Es ist die Frage, wann der Brand entsteht. Die Gefahr eines Feuers ist in der Advents- und Weihnachtszeit besonders hoch. Und das kann ganz schnell gehen - ein paar Beispiele: Eine Kerze entzündet den Adventskranz, ein Kurzschluss in der Beleuchtung des Weihnachtsbaumes lässt genau diesen in Flammen aufgehen oder das Essen wird in der Hektik der Feiertage auf dem Herd oder dem Backofen vergessen.

Bei einem Brand entsteht giftiger Qualm, der innerhalb kürzester Zeit die Luft zum Atmen und die Sicht nimmt. Die Betroffenen sind dann - im schlimmsten Fall - in ihren eigenen Wohnungen gefangen. Das Feuer kann sich ausbreiten und in kürzester Zeit steht das ganze Zimmer in Flammen. Rauchmelder warnen frühzeitig, löschen aber keinen Brand. Sie retten auch nicht, wenn die Fluchtwege durch Rauch und Feuer versperrt sind. Das macht die Feuerwehr.

Die Einsatzkräften der Feuerwehr sind 24 Stunden für die Menschen da. Egal ob für große oder kleine Notfälle. Egal ob gerade Weihnachten oder bestes Sommerwetter ist. Die Feuerwehrmänner und -frauen retten Leben und Sachgüter - immer mit der Gefahr, selber bei einem Einsatz verletzt zu werden. Doch der Respekt gegenüber den Einsatzkräften geht immer mehr verloren.

Der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG NRW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP - Dortmund) werben jetzt mit der Aktion Respekt?! Ja bitte! für Respekt und Anerkennung gegenüber den Einsatzkräften.

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