Rauchmeldertag 2018

Jürgen Schomäker.Foto: Merlin MorzeckRauch im Playmobilhaus.

„Im Schlaf bemerkt man Rauchentwicklung oder Feuer oft nicht. Da reichen schon drei bis vier Atemzüge und man verliert das Bewusstsein. Versuchen sie mal selbst zuhause, wie weit sie im Dunkeln mit drei bis vier Atemzügen auf dem Weg zur Haustür kommen.“ Dieses Szenario schilderte Jürgen Schomäker von der Feuerwehr am Freitag (13.4.18) beim Rauchmeldertag im Möbelhaus Zurbrüggen, Am Westerfeld 1. Beim bundesweiten Rauchmelder-Tag hatte die Herner Berufsfeuerwehr ihren Stand dort aufgebaut und informierte den ganzen Tag über Rauchmeldesysteme.

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Jürgen Schomäker.Foto: Merlin MorzeckJürgen Schomäker.

„Vielen Bürgern sind die Anschaffungskosten zu hoch. Der Gesetzgeber schreibt die Anbringung von Rauchmeldern vor, doch viele Menschen halten sich nicht daran. Unwissenheit und falsche Sparsamkeit schrecken davor ab“, so Schomäker. Anhand eines Playmobil-Hauses verdeutlichte die Feuerwehr, wie gefährlich Rauch und Feuer sein können und wie wichtig daher Rauchmelder sind. „Man muss es einfach runterrechnen. Ein moderner Melder kostet vielleicht 20 Euro, aber hält dafür bis zu zehn Jahre. Je nachdem, wie viele Räume sie haben sind das schon mal 100 Euro. Aber damit ist es immer noch billiger als jede Versicherung“, kalkulierte Schomäker.

Jürgen Schomäker.Foto: Merlin MorzeckRauchmelder.

Viele Kunden, die eigentlich zum Einkaufen das Möbelhaus aufsuchten blieben stehen und ließen sich informieren. „Alle Rauchtoten werden wir nicht verhindern können, aber ich würde mir wünschen, die Zahl in den nächsten Jahren zu halbieren. Und durch die Anschaffung von Rauchmeldern ist dies möglich“, wünschte sich Schomäker.

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Text: Merlin Morzeck 14. April 2018, 14:16 Uhr