Radicke zum Ausbau Ausbau A 43

Timon Radicke.
Timon Radicke. Foto: Rüdiger Ungebauer

Der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Herne, Timon Radicke, befürchtet ein Verkehrschaos beim Umbau der A43 im Ausbauabschnitt 2: „Ich mahne die Stadtverwaltung zu vernünftigen Lösungen an. Bei einem Vortrag der zuständigen Mitarbeiterin Carola Ziebs während der businessLounge Ende 2018, wurde Gästen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) der Bauabschnitt genauer vorgestellt. Dabei wurde mir klar, dass bei dem Durchfluss, den uns Staßen.NRW hier skizziert, der Verkehr zwischen A 43 und A 42 in den Jahren 2020 bis 2026 möglicherweise zum Erliegen kommen wird. Besonderer Schwerpunkt ist hier natürlich die Bochumer Straße. Die an einigen Stellen über fünf Meter breite Fahrspur ist seit dem ersten Tag ein schlechter Scherz.

Wir kritisieren seit Jahren den zäh-fließenden Verkehr. Durch die Baumaßnahmen am Teilstück 2 werden tausende Fahrzeuge täglich die Abfahrt Bochum-Riemke als Umgehung zur A 42 nutzen. Das heißt in beide Richtungen über die Bochumer Straße, durch den Kreisverkehr bis zum Westring. Das ist auch kein Wunder, denn die Bochumer Straße ist offiziell in jedem Navigationssystem als Umgehungsstraße eingerechnet. Jetzt ist es Zeit für pragmatische, für vernünftige Lösungen. Wenigstens bis zum Ende der Bauarbeiten — Und zwar bevor es zu spät ist. Die CDU Herne kämpft seit Jahren dafür, dass die Verkehrssituation auf der Bochumer Straße klar geregelt wird. Mehrfach sprachen wir uns für eine zweispurige Verkehrsführung auf dem Teilstück Südstraße — Westring aus. Spätestens jetzt sehen wir uns in unseren Befürchtungen hinsichtlich der Auswirkungen des Bauabschnittes bestätigt.

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