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Im letzten Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (KJF) stand auf Initiative der SPD-Fraktion das Thema Schuleingangsuntersuchungen auf der Tagesordnung. Hintergrund sind auffällige Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Untersuchungen und den Erfahrungen an den Grundschulen (Symbolbild).

SPD und CDU stellen gemeinsamen Antrag

Prüfauftrag für ein „Herner Modell“ zum Schulstart

Im letzten Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (KJF) stand auf Initiative der SPD-Fraktion das Thema Schuleingangsuntersuchungen auf der Tagesordnung. Hintergrund sind auffällige Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Untersuchungen und den Erfahrungen an den Grundschulen.

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Petra Hermann-Kopp, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss, erklärt: „Wir wollen wissen, warum in Herne im Vergleich zu anderen Kommunen nahezu alle Kinder als schulreif beziehungsweise gesund gelten, Grundschullehrkräfte aber gleichzeitig immer wieder von erheblichen Defiziten berichten – etwa in den Bereichen Motorik, Sprache oder Emotionsregulation.“

Der SPD-Fraktion ist dabei wichtig, den Blick auf alle Kinder zu richten. Es gehe nicht ausschließlich um Kinder mit fehlenden Deutschkenntnissen oder ohne Kindergartenbesuch, sondern ebenso um diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen noch nicht ausreichend auf den Schulstart vorbereitet sind und zusätzliche Unterstützung benötigen.

Kathrin Klimke-Jung vom Fachbereich Gesundheit, auch beratendes Mitglied im KJF-Ausschuss, stellte die Schuleingangsuntersuchung in Herne vor und beantwortete die Fragen der Ausschussmitglieder.

Im Anschluss an die Diskussion brachten die SPD- und die CDU-Fraktion gemeinsam einen Prüfauftrag ein. Die Verwaltung soll prüfen, wie ein „Herner Modell“ für den Übergang in die Grundschule entwickelt werden kann. Dazu soll eine intersektorale Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die Vorschläge für eine bessere Verzahnung der beteiligten Bereiche erarbeitet. Über die Ergebnisse soll der Ausschuss informiert werden. Der Prüfantrag wurde einstimmig beschlossen.

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Theres Boneberger, Ausschussvorsitzende: „Die meisten Kinder sind beim Schuleintritt gut auf den Schulstart vorbereitet – aber eben nicht alle. Deshalb müssen wir jedes Kind individuell betrachten. Wo zusätzliche Förderung nötig ist, muss sie frühzeitig erfolgen. Und wenn eine spätere Einschulung im Interesse des Kindes die bessere Lösung ist, sollten wir diesen Weg ohne Vorbehalte gehen. Genau solche Fragen soll ein Herner Modell aufgreifen und Lösungen für einen bestmöglichen Schulstart entwickeln.“

Mittwoch, 8. Juli 2026 | Quelle: SPD Ratsfraktion