Nückel zu Verdi und offenen Sonntagen

Stellungnahme

Thomas Nückel, FDP, MdL, äußert sich zu der Aussage von Verdi-Vorsitzende Beate Wycislok: „Funktionäre ignorieren die Realität. Das grenzt schon an eine Beleidigung, auf jeden Fall ist es ein mieser Stil, wenn die Verdi-Ortsvorsitzende Beate Wycislok bezweifelt, dass Herne offene Sonntag überhaupt brauche und allen Ernstes behauptet, der Handel vor Ort sei gar nicht attraktiv genug, um Auswärtige anzuziehen. Damit redet sie den Herner Einzelhandel und seine Mitarbeite schlecht. Außerdem ignoriert sie damit die Realität. Die verkaufsoffenen Sonntage in der Vergangenheit in Herne erwiesen sich als große Besucher-Magnete und sind wichtig als Profilschärfung gegenüber der Konkurrenz - vor allem im Onlinehandel“.

Während umliegende Städte wie Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Datteln oder Witten Feste wie Zwiebelkirmes oder Altstadtmarkt nutzen, um den Besuchern auch die Gelegenheit zu bieten, den lokalen Einzelhandel beim sonntäglichen Einkaufsbummel kennenzulernen, musste man in Herne diese Chance zur Belebung der Innenstädte verstreichen lassen. Dabei könnte der lokale Einzelhandel von der Beliebtheit von Veranstaltungen wie den Mondnächten in Wanne-Eickel oder dem Martini-Markt in Herne sicherlich profitieren und umgekehrt die Veranstaltung selbst auch, da die Durchführung von Events wie Herne kulinarisch ohne offene Sonntage nahezu unmöglich ist. Insofern begrüße ich es, dass der Oberbürgermeister den Kleinmut der Stadtverwaltung in den letzten Monaten überwinden will.“