Neujahrsempfang der Herner Selbsthilfe

Kontaktstelle für Selbsthilfe wird 25 Jahre alt

Frank Dudda bedankte sich bei allen Aktiven.
Frank Dudda bedankte sich bei allen Aktiven. Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne

Mehr als 100 Gäste waren am Montag (28.1.2019) in den Bürgersaal der Akademie Mont-Cenis gekommen, um gemeinsam mit dem Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ) den Neujahrsempfang und den 25. Geburtstag der Herner Kontaktstelle für Selbsthilfe zu feiern. Auf den Fotos einer Diashow war sofort erkennbar wie vielfältig und bunt die Herner Selbsthilfe ist. Denn mittlerweile gibt es mehr als 100 Gruppen in Herne mit den unterschiedlichsten Themen: von A wie AD(H)S bis W wie Williams-Beuren-Syndrom. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda nutzte die Gelegenheit den engagierten Bürgern zu danken. „25 Jahre müssen wir feiern. Wir sind froh, dass wir diese Angebote haben. Wir wissen Ihre Aktivitäten sehr zu schätzen. Danke, dass Sie Menschen immer wieder ermutigen“, so Dudda.

Bürgermeister Erich Leichner.
Bürgermeister Erich Leichner. Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne

„Viele Gruppen engagieren sich bereits seit der Anfangszeit in der Herner Selbsthilfe und tragen damit zum Erfolg bei. Über die Jahre ist die Zahl der selbsthilfeaktiven Menschen sogar noch gewachsen und hat sich seit 1993 mehr als verdoppelt“, erklärte Frank Dudda. Aber er dachte auch an die Anfänge: „Obwohl die Selbsthilfegruppen schon früh von der Stadt begleitet und unterstützt wurden, konnte die öffentliche Einrichtung einer städtischen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (kurz K.I.S.S.) erst zum Jahreswechsel 1993/1994 erfolgreich realisiert werden.“ Mittlerweile heißt die K.I.S.S. Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (kurz BüZ) und ist als fester Bestandteil der Gesundheitsförderung nicht mehr wegzudenken.

Führte durch die Veranstaltung: Dr. Kathrin Linthorst..
Führte durch die Veranstaltung: Dr. Kathrin Linthorst.. Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne

Dr. Katrin Linthorst, Leiterin der Abteilung Gesundheitsförderung und ab 1. Februar 2019 Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement, freute sich nicht über das große Engagement der Menschen in Herne, sondern auch darüber, dass sich die Gruppen untereinander vernetzen. So trat auch der Chor der Herner Selbsthilfe auf – mit Menschen aus unterschiedlichen Gruppen. Der Chor der schrägen Töne unter der Leitung von Wolfgang Ballhausen sang unter anderem Lass die Sonne in dein Herz und Ich war noch niemals in New York.

Im falschen Körper geboren. Till Christian Kaiser Im falschen Körper geboren.
Dirk Stahl (Archiv). Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne

Dirk Stahl, der die Selbsthilfegruppen als Sozialarbeiter begleitet, ließ das vergangene Jahr Revue passieren und gab den Anwenden einen Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten. Später lobte auch Sozialdezernent Johannes Chudziak die rege Beteiligung aller Aktiven in der Herner Selbsthilfe: „Wir können mit stolz zurückblicken – auf 25 Jahre Selbsthilfe.“ Dass so viele Menschen gekommen sind, um mit dem BüZ zu feiern, zeige wie wichtig die Arbeit der Selbsthilfe ist.

Wolfgang Ballhausen leitet den Chor der schrägen Töne.
Wolfgang Ballhausen leitet den Chor der schrägen Töne. Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne
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