Neues Selbsthilfejournal erschienen

Die Mitarbeiter des Sebsthilfejournals.
Die Mitarbeiter des Sebsthilfejournals. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

2011 wurde das Magazin der Herner Selbsthilfe ins Leben gerufen. Jetzt liegt die achte Ausgabe vor: Auf 28 Seiten werden klassische und neue Themen der Selbsthilfe präsentiert. „Die große Vielfalt und die gemeinsamen Aktionen, die Selbsthilfegruppen auf die Beine stellen, sind eine besondere Stärke der Herner Selbsthilfe. Das spiegelt sich auch in dem Journal wider“, berichtet Karola Mono vom Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ), die die Redaktionsarbeit koordiniert, bei einem Pressegespräch am Freitag (30.11.2018) im BüZ.

Zehn Menschen, die sich alle ehrenamtlich für die Herner Selbsthilfe engagieren, zählten in diesem Jahr zur Redaktion. Drei neue Autorinnen und Autoren sind in diesem Jahr dazu gestoßen. „Wir freuen uns immer, wenn Menschen das Thema Selbsthilfe in die Öffentlichkeit bringen und sich aus ihren Gruppen heraus der Redaktion anschließen“, erklärt Karola Mono.

Seit diesem Jahr ist Marion Hornauer mit dabei: „Ich bin die Sprecherin der Rheuma-Liga Herne und wollte uns gerne im Journal vorstellen. Ich möchte die Rheuma-Liga präsenter machen." Im Redaktionsteam habe sie sich sehr wohlgefühlt. Rudolf Jäger von den Lotsen für Menschen mit Behinderung ist bereits Wiederholungstäter. Er ist seit 2011 festes Redaktionsmitglied: „Ich finde es gut, dass wir die Texte wirklich alle selber schreiben." In diesem Jahr widmete sich Jäger der Studienfahrt in die Region Main-Neckar.

Das Titelbild des Magazins zeigt Menschen der Herner Selbsthilfe, die der Selbsthilfekontaktstelle zum 25. Geburtstag gratulieren: „Die Idee dazu ist in einer Redaktionssitzung entstanden und wurde weiterentwickelt. Ich wollte alle Themen der Selbsthilfe aufnehmen, die Vielzahl und Unterschiedlichkeit aufzeigen, ohne den Wiedererkennungswert zu anderen Heften zu verlieren“, erläutert Berthold B. Knopp, der das Titelbild gezeichnet hat.

Das Heft erscheint in einer Auflage von 2500 Exemplaren und liegt kostenlos in den Rathäusern und Dienststellen in Herne aus. „Außerdem gibt es das Journal bei vielen Ärzten, Krankenhäusern, Institutionen und Verbänden sowie natürlich bei den Herner Selbsthilfegruppen und im BüZ“, informiert Karola Mono.

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