Neue Leiterin des FB Familie

Stefanie Jordan wird Chefin

v.l. Gudrun Thierhoff, Stephanie Jordan, Ulrich Klonki
v.l. Gudrun Thierhoff, Stephanie Jordan, Ulrich Klonki Foto: Horst Martens, Stadt Herne

Der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie hat eine neue Chefin. Am Mittwoch, 1. August 2018, übernimmt Stephanie Jordan die Leitung. Die 39-Jährige ist derzeit Leiterin der Abteilung Erziehungshilfen im gleichen Fachbereich. Ihre Vorgängerin Dr. Annette Frenzke-Kulbach ist nach sechs Jahren an der Spitze zur Stadt Dortmund gewechselt. „Uns ist ein nahtloser Übergang gelungen“, unterstreicht Bildungs- und Jugenddezernentin Gudrun Thierhoff. „Das Bewerberfeld war überregional, breit und hochkarätig bestückt“, so Thierhoff weiter. „Jetzt haben wir uns für eine Führungskraft entschieden, die den Fachbereich, die Mitarbeiter und die laufenden Prozesse kennt. Außerdem bringt Stephanie Jordan eigene Ideen mit.“ Auch Ulrich Klonki ist von der neuen Leitung angetan: „Wir legen derzeit die strategischen Ziele für den Zeitraum 2019 bis 2023 fest. Frau Jordan hat an der Konzeption mitgewirkt und kennt die Ziele genau.“ Also auch an der Spitze ist der Fachbereich für die Zukunft gewappnet.

Kita-Preis
Dr. Anette Frenzke-Kulbach Foto: Carola Quickels

Stephanie Jordan sagt: „Als ich vom Weggang von Frenzke-Kulbach hörte, war ich ein wenig geschockt. Aber dann dachte ich: Ich reiche meine Bewerbung ein, auch weil ich hinter der positiven Entwicklung der letzten Jahre stehe.“ Sie ist, wie sie sagt, „im ASD groß geworden“. Der Allgemeine Soziale Dienst bedient ein breites Spektrum, das von der Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung bis hin zum Schutz für Kinder und Jugendliche bei körperlicher, seelischer und sexueller Misshandlung reicht. Das Spektrum ist nun noch größer geworden. Jetzt steht sie dem größten Fachbereich der Stadtverwaltung mit 565 Mitarbeitern vor, zu dem unter anderem auch die Jugendzentren und 19 Kitas gehören. Thierhoff, Klonki und Jordan bewerten die Tatsache, dass sie „aus dem eigenen Stall“ kommt, als positiv. Sie kennt die Mitarbeiter und die internen Prozesse und kann am 1. August gleich loslegen.

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