Kolpingsfamilie Herne-Zentral ehrt Jubilare
Messe zum jährlichen Kolping-Gedenktag
Der jährliche Gedenktag für Adolph Kolping ist der 4. Dezember 1865, sein Todestag - in diesem Jahr also schon der 160.! Er ist vier Tage vor seinem 52. Geburtstag gestorben. Dieser Gedenktag wurde von der Kolpingsfamilie Herne-Zentrale am Sonntag (7.12.2025) wie immer sehr festlich in der Pfarrkirche St. Bonifatius begangen.
In der Messe, zelebriert vom Präses der Kolpingsfamilie Herne-Zentral, Vikar Dr. Jakob Ohm, ging dieser besonders auf das Leben des Seligen Adolph Kolping ein. Er kam aus bescheidenen Verhältnissen und wurde zunächst Schuhmachergeselle. Er war entsetzt über die oft menschenunwürdigen Bedingungen vieler Handwerker. Später studierte er und wurde Priester.
1991 wurde Adolph Kolping seliggesprochen
Er war sehr sozial eingestellt und gründete einen Gesellenverein, der viele Handwerker unterstützt hat. Daraus entstand später das weltweite Kolpingwerk. 1991 wurde Adolph Kolping vom Papst seliggesprochen. Die Kolpingsfamilien hoffen und beten dafür, dass er bald auch heiliggesprochen wird.
In der Festmesse wirkten mehrere Kolpingmitglieder aktiv mit. Anschließend wurde im Pfarrzentrum weitergefeiert. Zuerst gab es ein festliches Mittagessen, danach Kaffee und Plätzchen, bevor wie immer die Jubilare geehrt wurden.
Rüdiger Langewellpoth ist bereits seit 1985 dabei, also schon 40 Jahre. Daniela Hermesmeyer und Aaron Osterloh sind seit 25 Jahren Mitglied. Es gab eine Urkunde und ein Geschenk für jeden, die vorher vom Präses gesegnet wurden.
Anschließend dankte der Vorsitzende Karsten Hermesmeyer herzlich den Vorstandmitgliedern und allen treuen Helferinnen und Helfern für ihre wertvolle, wichtige, viele Mitarbeit. Kai Rosenkranz spielte die meiste Zeit Klavier , teils leise im Hintergrund, teils laut zum Mitsingen.