LWL verstärkt den Klimaschutz

Initiative der GRÜNEN im LWL führt zu Beschluss mit CDU und SPD

Bäume auf dem Knappschen-Gelände Bäume auf dem Knappschen-Gelände
Grüne im LWL für Verstärkung des Klimaschutzes. Foto: Robert Freise

Bereits 2014 hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beschlossen, bis 2020 rund 50 Prozent CO2 im Vergleich zu 1990 einzusparen. Doch der Verband ist noch weit von diesem Ziel entfernt. Um die Anstrengungen zu verstärken, wurde auf Initiative der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN am Freitag (12.7.2019) ein gemeinsamer Antrag mit den Fraktionen von CDU und SPD beschlossen. „Alle politischen Entscheidungen für den gesamten Landschaftsverband werden zukünftig mit Blick auf ihre Klimatauglichkeit betrachtet. Zudem schaffen wir die Strukturen, um den Klimaschutz tatsächlich in allen Bereichen des LWL umzusetzen, nicht nur im Bereich der Gebäude, sondern auch beispielsweise bei Mobilitätsfragen oder bei der Verpflegung in Kliniken und Schulen“, freut sich Fraktionssprecherin Martina Müller.

Um zukünftig ambitioniertere Klimaziele zu erreichen und mehr CO2 einzusparen als bisher, wird ein Klimaschutzbeauftragter eingestellt und ein integriertes Klimaschutzkonzept eingeführt, das die strategischen Ziele des LWL in der Klimapolitik ganzheitlich weiterentwickelt.

Die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN hatte den Tagesordnungspunkt „Klimanotstand: Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und seiner Folgen“ für den Landschaftsausschuss beantragt, um mit möglichst allen Fraktionen im LWL einen breiten Beschluss zum Klimaschutz zu fassen. „CDU und SPD sind unserer Initiative gefolgt und haben mit uns diesen Beschluss gefasst, jetzt gilt es, die Umsetzung der Maßnahmen politisch voranzutreiben“, sagt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide abschließend.

Hier geht es zu dem gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion, CDU-Fraktion und Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im LWL zum Klimawandel.

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