Kreativ.Quartier Wanne

Hallenbad wird vom Land gefördert

Vor dem Kreativ.Quartier.
Vor dem Kreativ.Quartier. Foto: Robert Freise
Stefanie Thomczyk.
Stefanie Thomczyk. Foto: stefanie Thomczyk

Das Kreativ.Quartier Wanne erhält eine Förderung über das Programm Kreativ.Quartiere Ruhr durch das NWR-Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Moderiert durch das european centre for european economy (ecce), wird von August - Dezember 2018 die Arbeit für Netzwerkmanagement gefördert. Das Wanner Quartier gehört damit zu drei ausgewählten Kreativ.Quartieren im Ruhrgebiet, die an diesem Experiment teilnehmen dürfen. Denn erstmalig gibt es eine Förderung für derartige Tätigkeiten. Im Anforderungsprofil für die Umsetzung der Aufgabe war unter anderem eine gute Ortskenntnis Pflicht. Denn nur wer die Akteure und die Situation vor Ort bereits umfassend kennt, kann in so kurzer Zeit etwas bewegen.

Wanner Werkstaetten.
Wanner Werkstaetten. Foto: Carola Quickels

Für Herne wird diese Arbeit Stefanie Thomczyk als freiberufliche Netzwerkerin im Auftrag der ecce GmbH übernehmen. Stefanie Thomczyk verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen als selbstständige Kulturmanagerin. Sie ist Expertin für das Kreativ.Quartier Wanne und engagiert sich hier bereits seit vielen Jahren. Mit einem Ohr für die Szene hat sie die Entwicklung von Anfang an begleitet und seither eine Menge von Aktivitäten angestoßen. So ist das Hallenbad in der Heinestraße in der Zwischenzeit eine gute Adresse als Anlaufstelle für Kreative. „Schwerpunkt meiner Arbeit in den nächsten Monaten ist das Erkunden von Interessen und Bedarfen im Quartier, um neue Kooperationen mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft, mit Immobilienbesitzern, Politik und Verwaltung zu starten“, beschreibt Stefanie Thomczyk ihre kleinteilige Aufgabe.

Holger Stoye.
Holger Stoye. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

Die Förderung ermöglicht es, bis Dezember verstärkt initiativ zu werden. Bei der Wirtschaftsförderung, wo das Kreativ.Quartier angedockt ist, betrachtet man den Zuschlag für die Förderung als gute Chance für eine weitere positive Entwicklung. WFG-Chef Holger Stoye: „Wir sind glücklich und stolz, dass unsere Bewerbung erfolgreich war. Wir brauchen starke Partner, wenn es darum geht, Impulse für Wanne zu setzen. Ich sehe das Kreativ.Quartier als Teil des Pakts für Wanne – von der im „Hallenbad“ sichtbaren Tatenlust kann perspektivisch das soeben gestartete Projekt „wanne.2020plus“ nur profitieren.“

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