Komödie mit Wotan Wilke Möhring

Herner auf dem Bildschirm und der Leinwand

Wotan Wilke Möhring (Mitte) im „Geheimnis“-Team.
Wotan Wilke Möhring (Mitte) im „Geheimnis“-Team. Foto: Mathias Bothor/Constantin

Constantin Film und die ProSiebenSat.1 Group haben ihren bestehenden Vertrag um mehrere Jahre verlängert. Die Auswertungsrechte umfassen alle nationalen und internationalen Kino-Eigen- und Co-Produktionen der Constantin Film mit Drehbeginn zwischen Januar 2019 und Dezember 2021. Damit setzen die beiden Medienunternehmen ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fort. Zu den kommenden Film-Highlights gehört auch Bora Dagtekins neue Kinokomödie Das perfekte Geheimnis, die derzeit in München unter anderem mit dem Herner Schauspieler Wotan Wilke Möhring gedreht wird und am 31. Oktober 2019 in den Kinos startet.

Wotan Wilke Möhring ist Old Shatterhand.
Wotan Wilke Möhring ist Old Shatterhand. Foto: RTL / Jens Koch

Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft? In seinem neuen Kinofilm zeigt Bora Dagtekin, dass gute Freunde wenig voneinander wissen, ihre Mobiltelefone dafür umso mehr. Er lässt einen Abend unter Freunden eskalieren und bringen dafür ein einmaliges Star-Ensemble an einen Tisch: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Florian David Fitz, Jella Haase, Frederick Lau, Jessica Schwarz und Wotan Wilke Möhring spielen die Hauptrollen in der Komödie um drei Frauen, vier Männer, sieben Telefone und die Frage: wie gut kennen wir unsere Liebsten wirklich?

Bei einem Abendessen wird über Ehrlichkeit diskutiert. Spontan entschließen sich die Freunde zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch und alles, was ankommt, wird geteilt, Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate mitgehört. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem großen Durcheinander aus – voller Überraschungen, Wendungen und Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr delikate Geheimnisse, als man am Anfang des Abends annehmen konnte...

Am Donnerstag, 7. März 2019, strahlt Vox um 20:15 Uhr Eine neue Welt aus, den ersten Teil des ursprünglich von RTL koproduzierten Dreiteilers Winnetou – Der Mythos lebt. Teil zwei der von Philipp Stölz inszenierten Mini-Serie, Das Geheimnis vom Silbersee, wird von Vox am Samstag, 9. März 2019, um 20:15 Uhr ausgestrahlt – und Teil drei, Der letzte Kampf, am Samstag, 16. März 2019, ebenfalls um 20.15 Uhr. Die Winnetou-Trilogie, mit dem Deutschen Fernsehpreis 2017 in den Kategorien Beste Ausstattung und Beste Musikausgezeichnet, kam erstmals Weihnachten 2016 ins Fernsehen.

Der Herner Schauspieler Wotan Wilke Möhring ist darin als Old Shatterhand zu erleben. In der Neuverfilmung von Jan Berger (Buch) und Philipp Stölzl (Regie) spielt er den sächsischen Ingenieur Karl May, einen Bergmannssohn, dessen Vater als Arbeiterführer von königlichen Truppen erschossen worden ist. Er wandert 1860 in die USA aus, um am Bau der neuen Transkontinentalbahn mitzuwirken. Aus Karl wäre nicht der spätere Old Shatterhand geworden, führte die Eisenbahnlinie nicht durch das Territorium der Apachen.

So befindet sich Karl bald zwischen den Fronten. Nach anfänglicher Furcht vor den Wilden kann sich der Deutsche der Faszination für diese ihm so exotisch erscheinende Kultur der Indianer nicht entziehen - und vor allem nicht seiner Liebe zur Schamanin des Stammes, Nscho-tschi (der aus Mexiko stammende spanische Filmstar Iazua Larios) erwehren. Vor allem aber seine tiefe Freundschaft zu ihrem Bruder Winnetou (der albanische Schauspieler Nik Xhelilaj) verändern Karls Leben...

In weiteren Rollen des opulent ausgestatteten und hochkarätig besetzten Dreiteilers glänzen unter anderem Milan Peschel als Sam Hawkins, Jürgen Vogel als Sklaventreiber Joseph Rattler, Mario Adorf als Industrieller Santer und der Wiener Burg-Star Michael Maertens als dessen Sohn. Wotan Wilke Möhring: „Ich gehöre zu denen, die all' diese Bücher gelesen und Pierre Brice bei den Karl-May-Festspielen in Elspe gesehen haben. Ich habe ein Autogramm von Pierre Brice und eine Kassette mit der Filmmusik, die mit großen Erinnerungen verbunden ist. Kurz: Ich war und bin ein Fan, und es ist für mich eine große Ehre und eine große Freude, bei dieser Neuinterpretation dabei zu sein. Abgesehen davon wurde ein Jungstraum wahr: ein Abenteuerfilm, ein Epos, ein Western - und dann noch Old Shatterhand - das musste ich einfach machen.“

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