Kohle, Kies und Schotter in Recklinghausen

Fotoausstellung im Museum

Sandgrube in Dorsten.
Sandgrube in Dorsten. Foto: Abel

Recklinghauen. Im Museum Strom und Leben wird am Sonntag, 6. Januar 2019, die Fotoausstellung des Wettbewerbs - Kohle, Kies und Schotter - eröffnet. Um 15 Uhr erfolgt die Eröffnung der Ausstellung mit der Prämierung der Siegerfotos des Wettbewerbs. Aufgerufen zu dem Wettbewerb hatte Ende 2019 der Geologische Dienst NRW, der den GeoPark Ruhrgebiet betreut.

Ein Geopark ist ein Gebiet mit einem besonderen geologischen Erbe. Er wird mit dem Ziel ausgewiesen, dieses zu erhalten und es den Menschen zu vermitteln. Dass auch das Ruhrgebiet ein GeoPark ist, wissen nur Wenige, dabei gibt es in Deutschland nur wenige Landschaften, in denen sich der Zusammenhang zwischen den natürlichen Gegebenheiten und ihrer ökonomisch-kulturellen Entwicklung so deutlich aufzeigen lässt wie hier.

Die GeoPark-Landschaft im Ruhrgebiet ist facettenreich: Geologie und Industriekultur, Hochöfen und Naturerlebnis oder Zechen und Kulturevents. Der Wandel der Metropole ist in vollem Gange und der GeoPark Ruhrgebiet ist ein Teil davon! Vielfalt und Bedeutung der Bodenschätze spielen im GeoPark eine zentrale Rolle: Die Steinkohle war sicher der wichtigste, aber keineswegs der einzige Bodenschatz, der das Ruhrgebiet prägt: Erze für die Hüttenindustrie, Salz für den Ernährungssektor, Salz als Streusalz und Chemierohstoff oder Kies und Sand für die Bauindustrie repräsentieren die Bedeutung der hier vorkommenden Rohstoffe.

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Sonntag, 06. Januar 2019, um 15 Uhr Museum Strom und Leben , Uferstraße 2-4 , 45663 Recklinghausen Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs sind ab dem 6. Januar 2019 vier Wochen lang im Museum Strom und Leben zu sehen.
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