Hunderte nahmen Abschied von Pit Grzan

Die Trauerfeier in der Maschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz.
Die Trauerfeier in der Maschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz. Foto: Wolfgang Quickels
Pit Grzan, Peter Grzan
Pit Grzan, Peter Grzan Foto: Wolfgang Quickels

Der verstorbene Wanne-Eickeler Künstler Peter Grzan ist am Montagnachmittag (28.7.2014) auf dem Waldfriedhof seines Wohnortes Dülmen beigesetzt worden. Rund 400 Trauergäste gingen den letzten Weg mit zur Grabstätte, wo Wegbegleiter Eckard Koltermann Saxophon spielte, in Gitarrenbegleitung. Noch mehr Gäste fanden sich anschließend ein zur Trauerfeier in der Maschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz, zu deren Mitbegründern Grzan zählte.

Prof. Dr. Volker Eichener erinnerte in seiner Trauerrede vornehmlich an die kreative, schlagfertige und lustige Seite von Pit Grzan. Mit leichten Worten brachte Eichener Gehaltvolles auf den Punkt. Oberbürgermeister Horst Schiereck sagte, er kenne Pit Grzan schon seit Jugendtagen und bekannte: "Seine Art habe ich immer geschätzt." Weitere Redner sprachen über ihre Beziehung zu Grzan, den eigentlich alle als Mensch und als Künstler schätzten. hallo-Fotograf Wolfgang Quickels, der mit Pit Grzan seit Schultagen eng befreundet ist, goss seine Wertschätzung in eine Fotostrecke mit Bildern aus fünf gemeinsamen Jahrzehnten - verbunden mit ausgewählter Musik nach Grzans Geschmack. Auch in der Maschinenhalle begleitete Eckard Koltermann die Trauerfeier musikalisch - unter anderem mit einem Stück eigens für Grzans Frau und seine beiden Töchter.

Peter Grzan, der lange an der Gesamtschule Herten als Kunstlehrer arbeitete, war am 15. Juli 2014 völlig überraschend im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer Hüftoperation gestorben (hallo berichtete).