Herne wird First Mover

Modellkommune für mehr Lebensqualität

Dr. Frank Dudda.Foto: Thomas Schmidt, Stadt HerneDr. Frank Dudda.

„Unsere Stadt hat den Zuschlag für eine Landesförderung des Modellprojektes Herne als First Mover für mehr Lebensqualität erhalten“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda. Vom Land NRW erhält die Stadt für die nächsten drei Jahre insgesamt 200.000 Euro, um im Pilotquartier Wanne-Süd zukünftig gesundheitsförderliche und sozial-integrative Maßnahmen anzustoßen. Die Federführung für die erfolgreiche Bewerbung lag beim Fachbereich Gesundheit. Durch gezielte Koordinierung und Steuerung sollen einzelne, nebeneinander laufende Projekte und Maßnahmen in inhaltlich integrierten Programmen zusammengeführt werden. „Es ist eine große Freude für Wanne-Süd und somit für die ganze Stadt. Gemeinsam mit unseren Bürgern werden wir die Lebensqualität erhöhen“, sagt das Stadtoberhaupt.

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Herner Rathaus.Foto: Carola QuickelsHerner Rathaus.

Die Stadt Herne hat sich auf den Weg gemacht, Prävention als kommunale Querschnittsaufgabe zu begreifen. Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung sollen in relevanten Lebenswelten stattfinden und miteinander verzahnt werden, um möglichst alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Hierzu wurde eine gesamtstädtische Präventionsstrategie entwickelt, die es nun schrittweise umzusetzen gilt – einen wichtigen Beitrag wird das geförderte Projekt liefern. „Das Projekt in Wanne-Süd plant auf beeindruckende Weise die Entwicklung eines integrierten kommunalen Präventionsprogramms, das insbesondere auch die Mittel des Präventionsgesetzes nutzbar machen soll. Ein späterer Transfer auf andere Quartiere ist ausdrücklich vorgesehen“, betont Arndt Winterer, Direktor des Landeszentrums Gesundheit NRW.

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Text: Anja Gladisch / Pressebüro Stadt Herne 09. November 2017, 10:56 Uhr