'Hast Du Sorgen? Geh ins Café'

Vortrag zur deutsch-jüdische Kaffeehauskultur vor dem 2. Weltkrieg

Kaffeemaschine, nur noch mit Abschalt-Automatik.
Vortrag über die Kaffeehauskultur. (Symbolbild) Foto: Carola Quickels

In einem nostalgischen Streifzug vermittelt Dr. Torsten Reters am Mittwoch, 1. Dezember 2021, ab 19 Uhr in der vhs im Kulturzentrum philosophische Weisheiten und Anekdoten aus der deutsch-tschechisch-ungarisch-jüdischen Kaffeehauslandschaft vor 100 Jahren. Der Vortrag ist Teil des Schwerpunktthemas „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ und findet in Kooperation mit dem Stadtarchiv, dem Emschertal-Museum, der Stadtbibliothek, dem Eine Welt Zentrum und in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es gelten die aktuellen Coronaschutzmaßnahmen. Teilnehmende brauchen einen 3G-Nachweis. Hier geht es zur Anmeldung.

Das Charakteristikum der Kaffeehauskultur in der sogenannten „guten alten Zeit“ war eine jüdisch-bürgerliche Melange. Egal ob Wien, Prag, Berlin oder Budapest: überall begegnen uns kuriose Typen und Originale, quasi im Kaffeehaus lebten. Die illustre Schar der „Stammgäste“ saß oft den ganzen Tag, nur bei einem Glas Wasser im Café, um über den Sinn des Lebens zu diskutieren oder das Personal zu schikanieren.

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Mittwoch, 01. Dezember 2021, um 19 Uhr VHS im Kulturzentrum , Willi-Pohlmann-Platz 1 , 44623 Herne
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