Harzer Falken - Herner EV 3 : 9

Eishockey Oberliga Nord 0:4, 1:2, 2:3

HEV gegen EC Harzer Falken.
HEV gegen EC Harzer Falken (Archiv). Foto: Rüdiger Ungebauer

Der HEV trat am Sonntag (4.11.2018) im Wurmbergstadion in Braunlage gegen die Harzer Falken an und kam mit einem 4 Tore-Vorsprung nach Hause. Unter der Leitung des Unparteiischen, Patrick Meyer, tasteten sich beide Mannschaften in den ersten fünf Spielminuten ab, bevor Marcus Marsall in der 7. Spielminute, die erste große Chance zur Herner Führung hatte. Fortlaufend war der HEV nun permanent im Vorwärtsgang und den Falken spielerisch klar überlegen. Demzufolge konnte Lois Spitzner den HEV in der 14. Spielminute in Führung schießen (13:22). Kurz darauf schraubte Sören Hauptig die Führung auf 0:2 hoch (15:27). Daraufhin hatte der HEV noch einige Sekunden Überzahl und nutzte diese mit einer Traumkombination zum 0:3 aus (16:58). Dennis Thielsch brachte nach einer Vorlage von Nils Liesegang und M. Marsall den Puck im Tor der Falken unter. Kurz vor Ende des ersten Drittels erhöhte Moritz Schug, nach einem Torwartfehler der Harzer, den Spielstand auf 0:4 (17:07).

Der Trainer der Falken, Arno Lörsch, sah sich somit gezwungen, die erste Auszeit der Partie zu nehmen, um seinem Team noch vor Ablauf des ersten Drittels die nötige Stabilität und Sicherheit zu verleihen, um das Spiel nicht schon frühzeitig, komplett aus der Hand zu geben. Der Herner Torhüter, Lukas Schaffrath, der zuletzt im Heimspiel gegen die Hannover Scorpions eine herausragend gute Leistung zeigte, hatte in den ersten 20 Minuten bislang wenig zu tun. Allerdings musste Schaffrath den HEV kurz vor der Drittelpause in doppelter Unterzahl mehrmals vor dem ersten Gegentreffer des Abends bewahren.

Harzer Falken mit viel Druck

Die Harzer Falken kamen mit mehr Druck aus der Kabine und hatten in den ersten Spielminuten des zweiten Drittels einige hochprozentige Torchancen, die der bestens aufgelegte Schaffrath im Herner Gehäuse, aber souverän zunichtemachte. Im Gegensatz dazu erzielten die Falken in der 24. Spielminute das 1:4 durch Louis Trattner (23:57). In Folge dessen nutzte der HEV eine doppelte Überzahl durch N. Liesegang und stellte den alten Abstand wieder her (25:21). In der 32. Spielminute brachte abermals D. Thielsch, nach einer ansehnlichen Kombination, die schwarze Hartgummischeibe imgegnerischen Tor unter (31:16). Fortlaufend war es ein mit vielen Emotionen aufgeladenes Spiel, das mit großem Unmut des heimischen Publikums gegen das Schiedsrichtergespann begleitet wurde. Ergo stand es nach dem zweiten Drittel 1:6 für den Herner Eissportverein.

Prillwitz zwischen den Pfosten

Im letzten Drittel hütete Backup, Janek Prillwitz, das Herner Tor. Mit ihm baute der HEV seine Führung schnell auf 1:7 aus. Lois Spitzner legte den Puck quer auf seinen mitlaufenden Mannschaftskammeraden, Tobias Esch, der die Scheibe freistehend, ohne große Mühe, über die Torlinie schob (43:20). Aber die Falken gaben nicht auf und konnten wiederum durch den gut aufgelegten Trattner den Abstand auf 2:7 verkürzen (46:23). Prillwitz war bei diesem Gegentreffer machtlos. Denis Fominych erzielte in der 52. Spielminute das 2:8 (51:33). Abschließend verkürzte Braunlage durch Andreas Druzhinin auf 3:8 (59:29), bevor Thomas Zuravlev den Endstand zum 3:9 markierte (59:42).

Fazit und Ausblick

Der Herner Eissportverein konnte am Sonntagabend einen auch in der Höhe verdienten Pflichtsieg bei den Harzer Falken einfahren. Der Herner EV verabschiedet sich nun als Tabellendritter der Oberliga-Nord in die anstehende Länderspielpause. Das nächste Match bestreitet der HEV am 16. November 2018, um 20 Uhr, bei den Crocodiles in Hamburg. Am 18. November 2018 erwarten wir dann die Piranhas aus Rostock. Bully ist in der heimischen Hannibal-Arena, um 18.30 Uhr.

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