Kindern sollen Designs entwerfen und Namen finden
Gestaltungswettbewerb für die Blitzer der Stadt
„Speedy“ bekommt Unterstützung: Die Stadt Herne hat ein zweites mobiles Blitzgerät angeschafft, teilte sie am Mittwoch (3.6.2026) mit. Die Anlage soll gerade in für Kinder sensiblen Bereichen für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen. Um diesem Gedanken sichtbar Ausdruck zu verleihen, sollen beide Blitzer der Stadt von Kindern gestaltet werden. Kita-Gruppen und Grundschulklassen haben bis Dienstag, 30. Juni 2026, Zeit, um Vorschläge einzureichen – auch für einen Namen des neuen Blitzers.
„Gerade auch für die Jüngsten in unserer Stadt ist es wichtig, durch Geschwindigkeitskontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Umso schöner, dass diese Aktion für Kinder auch von Kindern gestaltet wird“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Kinder benötigen besonderen Schutz
„Zu hohe Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Besonders Kinder benötigen deshalb unseren Schutz. Ein weiterer Blitzer hilft dabei, für sichere Schul- und Kita-Wege zu sorgen“, erläutert Lars Dorobeck, Leiter der Abteilung „Ordnungs- und Außendienste“ im Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Herne.
Die Jury für den Gestaltungswettbewerb besteht aus den Mitgliedern des Herner Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa), seit 33 Jahren eine überparteiliche Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Stadt. Diese werden je einen Design-Entwurf einer Grundschulklasse und einer Kita-Gruppe auswählen, der künftig auf den städtischen Blitzgeräten zu sehen sein wird, sowie einen Namen. Die Prämierung der ausgewählten Entwürfe und des Namens wird noch vor den Sommerferien stattfinden.
Sichere Schulwege schaffen
„Die Arbeitskreise 'Kinder‘ und 'Jugend‘ des KiJuPa beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Mobilität und setzen sich im Zuge dessen mit dem Projekt 'Perspektivwechsel: Sichere Schulwege‘ aktiv für sichere Verkehrswege ein. Das ist ein wichtiges Anliegen, denn Kinder und Jugendliche in Herne nehmen überhöhte Geschwindigkeiten im Straßenverkehr als große Gefahrenquelle wahr. Die Anschaffung und Gestaltung der Blitzer ist ein erster Schritt in der Umsetzung dieses Projekts“, so Vanajah Varathan von der Abteilung „Zukunft der Gesellschaft“ der Stadt Herne und Geschäftsführerin des KiJuPa.
Die Idee, einen Wettbewerb zur Namensfindung und Gestaltung der Blitzgeräte auszurufen, kam aus dem Fachbereich Öffentliche Ordnung, der bei der Stadt Herne für die Verkehrsüberwachung verantwortlich ist und die Blitzgeräte betreibt. Gemeinsam mit ihm und den weiteren Fachbereichen Schule und Weiterbildung sowie Kinder – Jugend – Familie, dem Kinder- und Jugendparlament sowie dem Pressebüro der Stadt Herne wird der Wettbewerb organisiert.
Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind auf der städtischen Website unter www.herne.de/gwb hinterlegt.