Falsche Polizeibeamte - Fotofahndung

Tatverdächtiger 1.
Tatverdächtiger 1. Foto: Überwachungskamera

In der Zeit von Montag bis Donnerstag ( 25.6.-11.7.2019) kam es in fünf Fällen in Essen und Mülheim an der Ruhr zu vollendeten Betrugsdelikten durch falsche Polizeibeamte. Insgesamt entstand dabei ein Schaden in Höhe von zirka 200 000 Euro. Die Ermittler des Fachkommissariats konnten sieben Tatverdächtige identifizieren, die in verschiedenen Funktionen als Mitglieder einer Bande tätig waren. Drei Personen wurden mittlerweile vorläufig festgenommen, eine Abholerin sitzt in Untersuchungshaft.

Tatverdächtiger 2.
Tatverdächtiger 2. Foto: Überwachungskamera

Der Bande werden außerdem vier weitere Taten in Bochum, Herne und Gelsenkirchen zugeordnet. In allen Fällen gaben sich Mitglieder der Bande telefonisch als Polizeibeamte aus. Durch eine geschickte und professionelle Gesprächsführung brachten sie Seniorinnen dazu, dass diese ihren Schmuck und verfügbares Bargeld vor die Tür legten oder angeblichen Polizeibeamten aushändigten. Vor allem interessierten sich die Betrüger für die Bankkarten und die dazugehörige PIN, die sie sich ebenfalls übergeben ließen.

In allen Fällen hoben Mitglieder der Bande unmittelbar nach der Tat an einem nahegelegenen Automaten unrechtmäßig Bargeld in maximaler Höhe ab. Eine Überwachungskamera zeichnete Lichtbilder der Abholer am Automaten auf. Mit den gesicherten Bildern sucht die Polizei nun nach zwei Personen, die bislang nicht identifiziert werden konnten. Möglicherweise kommen die Gesuchten aus dem Bereich Dorsten / Reken und halten sich dementsprechend dort auf. Hinweise zur Identität und dem Aufenthaltsort der mutmaßlichen Betrüger nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

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