EvK investiert 3,25 Millionen Euro für Anbau

Palliativeinheit für Thoraxzentrum in Eickel

Der neue Erweiterungsanbau am EvK Herne-Eickel.
Der neue Erweiterungsanbau am EvK Herne-Eickel. Foto: EvK

Kontinuierlich steigende Patientenzahlen im Thoraxzentrum Ruhrgebiet machten es erforderlich, dass das Evangelische Krankenhaus (EvK) Herne am Standort Eickel mit einem Anbau seinen stationären Bereich erweitert. Rund 3,25 Millionen Euro flossen für das dreigeschossige Gebäude, das insgesamt eine Fäche von 994 Quadratmetern umfasst. Von dem Anbau, in dem ein stationärer Bereich mit 16 Betten untergebracht ist, profitiert vor allem die Klinik für Pneumologie, die gemeinsam mit der Klinik für Thoraxchirurgie das Thoraxzentrum Ruhrgebiet am EvK Herne in Eickel bildet. In dem Zentrum, das mehrfach von der Deutschen Krebsgesellschaft als Lungenkrebszentrum zertifiziert wurde und dazu über ein zertifiziertes Weaning-Zentrum verfügt, werden Patienten mit Bronchial-, Lungen- und Atemwegserkrankungen behandelt.

Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter bei der offiziellen Eröffnungsfeier auf der Terrasse des neuen Anbaus.
Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter bei der offiziellen Eröffnungsfeier auf der Terrasse des neuen Anbaus. Foto: EvK

Ein besonderes bauliches Moment des neuen Anbaus ist die 63 Quadratmeter große Terrasse im 2. Obergeschoss. Dadurch erhalten auch Patienten, die nicht mobil genug sind, um eigenständig auf das Krankenhausgelände zu gelangen, die Möglichkeit, sich an der frischen Luft aufzuhalten. Von diesem Angebot werden nicht nur die Patienten der Pneumologie profitieren, sondern auch die Patienten der neuen, vier Betten umfassenden Palliativeinheit des Thoraxzentrums Ruhrgebiet. „Mit dem Erweiterungsanbau haben wir einen weiteren Schritt vollzogen, um unseren Patienten auch in Zukunft nicht nur eine kompetente, medizinische Versorgung, sondern auch eine angenehme Umgebung bieten zu können“, sagte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag (11.10.2018). Die Räumlichkeiten im Erd- und Zwischengeschoss des Gebäudes wurden von der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Lindner und Schmidt bezogen, die ihren Betrieb an der Hordeler Straße bereits aufgenommen hat.

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