Stellungnahme der Herner SPD
Ende der Deponie Emscherbruch muss kommen
In einer Pressemitteilung voDonnerstag (30.4.2026) fordern Vertreter der Herner SPD, dass das zugesagte Ende der Deponie Emscherbruch kommen muss. In der Mitteilung heißt es: „Die Geschäftsführung der Betreibergesellschaft Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhr (AGR) wird aufgefordert, ihre Zusagen der maximalen Schüttmengen einzuhalten.
Nach Meldungen WAZ (Ausgabe Herne vom 18.3.2026) hat die AGR bei der Bezirksregierung Münster eine Planänderung bei der Oberflächenabdichtung und ein zusätzliches Lagervolumen von 250.000 Kubikmetern für die Deponie beantragt. Das zusätzlich beantragte Lagervolumen widerspricht den Zusagen, die durch die AGR bisher kommuniziert wurden.
Die Herner SPD fordert die Geschäftsführung der AGR auf, den Antrag zurückzuziehen, sich an die bisherige Planung zu halten und die Deponie anschließend zu schließen. Zudem wird erwartet, dass die derzeitige unzureichende Kommunikation gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern verbessert wird.
Die Schließung der bereits 1969 angelegten Deponie wurde mehrfach verschoben, was zu heftigen Protesten bei Anwohnerinnen und Anwohnern in Herne und Gelsenkirchen führte. Letztendlich erhielt die AGR in der Vergangenheit die Genehmigung, rund 30 Millionen Kubikmeter Abfälle zu verfüllen. Nach Erreichen der Gesamtverfüllungsmenge soll die Deponie geschlossen werden. Nach Aussagen des Deponiebetreibers AGR wird die genehmigte Schüttmenge wahrscheinlich im Jahr 2030 erreicht und somit müsste die Schließung der Deponie vorbereitet werden."
Für die Herner SPD
- Hendrik Bollmann, MdB, UB-Vorsitzender
- Alexander Vogt, MdL, stellv. UB-Vorsitzender
- Roberto Gentilini, Stadtverordneter, Vorsitzender des Umweltausschusses
- Markus Hille, Vorsitzender OV Unser Fritz
- Winfried Marx, Bezirksbürgermeister, Vorsitzender OV Wanne
- Andreas Nowak, Stadtverordneter
- Michael Zyweck, Stadtverordneter