E:Motion Messe auf Ewald

Impressionen von der ersten E-Bike Messe e:Motion auf Zeche Ewald.Foto: Björn KochImpressionen von der ersten E-Bike Messe e:Motion auf Zeche Ewald.

Recklinghausen. Auf dem Doncaster Platz der ehemaligen Zeche Ewald findet am Sonntag, 9. Juli 2017, zum dritten Mal die Messe E:Motion statt. Rund 20 Händler aus dem Kreis Recklinghausen haben bisher ihre Zusage gemacht, an diesem Tag, in der Zeit von 11-18 Uhr, ihre E-Bikes, E-Autos, Wasserstoff-Fahrzeuge und Hybriden zu präsentieren und für Probefahrten zur Verfügung zu stellen. „Die große Resonanz zeigt, dass sich der Markt auf alternative Antriebswege eingestellt hat und wir mit der Messe E:Motion den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Heinrich Kinzler, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen.

Statt wie bisher in E-Bike Messe Ruhr und Messe für alternative Antriebsenergien unterteilt, findet die Messe erstmals unter dem Namen E:Motion – Messe für alternative Antriebsenergien als gemeinsame Veranstaltung der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen und der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes Recklinghausen und Gelsenkirchen statt.

Das Eigenbau E-Mokick von Thorsten Düsterloh.Foto: Björn KochDas Eigenbau E-Mokick von Thorsten Düsterloh.

„Im vergangenen Jahr zeigte sich, dass Elektroräder und Pkw mit alternativen Antrieben gleichermaßen für die Mobilität der Zukunft stehen und eine gemeinsame Veranstaltung dem Bedürfnis der Besucher mehr Rechnung tragen würde“, erklärt Dietlinde Stüben-Endres, Obermeisterin der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes Recklinghausen und Gelsenkirchen. „Am Anfang war es schwer, da die Kunden sehr skeptisch gegenüber alternativen Antrieben waren. Doch das hat sich geändert. Die Nachfrage ist größer geworden und der Markt zieht an“, sagt Michael Heistermann, Prokurist der Autohaus Heddier Gruppe, die mit Fahrzeugen der Marke Nissan bei der E:Motion vertreten sein wird.

Elektroauto schont die Umwelt.Foto: Wolfgang QuickelsElektroauto schont die Umwelt.

„Wir haben derzeit drei verschiedene Elektrofahrzeuge von Nissan im Bestand, darunter einen Kastenwagen mit Elektroantrieb.“ Insbesondere für kleine Unternehmer können sich Firmenfahrzeuge mit alternativem Antrieb lohnen. „Der Kastenwagen ist günstiger als ein normaler Benziner und bei uns daher besonders gefragt. Dieses Angebot hat bei uns die Nachfrage noch einmal deutlich gesteigert“, so Heistermann.

„Das Wachstum im Segment der E-Bikes bleibt weiterhin dynamisch“, berichtet Carsten Schlieter, Geschäftsführer der Edelhelfer Handelsgesellschaft in Recklinghausen/Dortmund und Aussteller bei der E:Motion. Das bestätigt auch die deutsche Fahrradindustrie, die Anfang März ein zweistelliges Wachstum von 13 Prozent auf insgesamt 605.000 in Deutschland verkaufte E-Bikes im Jahr 2016 bekannt gab. Treiber für diese Entwicklung sei laut Carsten Schlieter vor allem, dass das E-Bike als urbanes Transportmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei.

Impressionen von der ersten E-Bike Messe e:Motion auf Zeche Ewald.Foto: Björn KochImpressionen von der ersten E-Bike Messe e:Motion auf Zeche Ewald.

„Wir brauchen umweltbewusste alternative Lösungen für den individuellen und flexiblen städtischen Nahverkehr und da bieten E-Bikes eine optimale Lösung, um nicht verschwitzt zur Arbeit zu kommen oder die Einkäufe zu erledigen. Gefördert wird diese Entwicklung noch zusätzlich durch die Jobrad-Angebote, bei denen sich Arbeitnehmer auf Raten ein Fahrrad kaufen können, um damit privat oder zur Arbeit zu fahren“, sagt Carsten Schlieter.

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Quelle: RDN Agentur für Public Relations 21. April 2017, 10:17 Uhr