Ein Algenmeer mit Wassergrütze

Stellungnahme

Die CDU-Stadtverordneten Barbara Merten und Björn Wohlgefahrt vom Arbeitskreis Umweltschutz.
Die CDU-Stadtverordneten Barbara Merten und Björn Wohlgefahrt vom Arbeitskreis Umweltschutz. Foto: CDU

Barbara Mertens und Björn Wohlgefahrt, beide CDU-Fraktion und Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt, nehmen Stellung zu dem Zustand der Gewässer auf Herner Stadtgebiet: "Nicht nur tote Fische, sondern auch tote Wasservögel. Algen, Wasserlinsen, Müll, Gestank und Fettfilme", so beschreiben sieden Zustand der Gewässer in Herne und Wanne-Eickel. „Nach unserer gestrigen umfangreichen Tour zu den Teichen und Bachläufen sind wir schockiert über das, was wir vorgefunden haben. Die Gewässer-Situation in unserer Stadt ist bedenklich. Bei unserer Tour standen der Westbach, der Ententeich Herne-Süd, der Gysenberg-Teich samt Zulauf und die Teiche am Ostbachtal, im Schlosspark Strünkede und im Stadtgarten Wanne auf dem Programm. Als in Ordnung bezeichnen wir lediglich die Gewässer im Gysenberg.

Schlimm steht es unter anderem um den renaturierten Westbach. Dieser ist seit Jahren ausgetrocknet und aktuell zugemüllt und zugewachsen. Das Gewässer am Ostbachtal ist noch immer mit toten Fischen versehen. Dazu hatte die CDU-Fraktion bereits im März 2019 eine mündliche Anfrage im Ausschuss für Umweltschutz gestellt. Die Verwaltung wollte die Lage im Auge behalten. Als katastrophal bezeichnen wir ebenfalls die Situation im Schlosspark Strünkede. Hier ist das Gewässer komplett gekippt und leider geht auch das Sterben der Wasservögel an der Gräfte weiter. Hier fanden wir am Montag (6.8.2019) ein totes Tier auf. Bereits am 28. 7.2019 wurden an der Gräfte tote Tiere entfernt. - Für uns ist die Situation sehr besorgniserregend und bedenklich.

Wir haben deshalb einen Sachstandsbericht für die kommende Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz am Mittwoch, 25. September 2019, auf den Weg gebracht. Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den Logo-Slogan der Stadt Herne Mit Grün. Mit Wasser. Mittendrin hin. Das sollte für uns alle auch eine Verpflichtung sein, was im Fall der Gewässer in unserer Stadt derzeit nicht zutreffend ist.

Abschließend weisen wir, die CDU-Umweltexperten, noch auf den Zustand der Röhlinghauser Teiche hin. Der ständig sinkende Wasserstand nach dem Umbau des Hüllerbaches ist nicht von der Hand zu weisen. Auch hierüber werden wir im Ausschuss sprechen müssen."

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