Eichenprozessionsspinner in Herne

Naturkundlicher Spaziergang durch Holsterhausen.Foto: Carola QuickelsAmerikanische Eiche.

Um Herne hat der Eichenprozessionsspinner leider keinen Bogen geschlagen. Die Raupe, deren giftige langen Haare zu allergischen Reaktionen führen können, befällt im Stadtgebiet in diesem Jahr verstärkt Bäume, bevorzugt – wie der Name vermuten lässt – Eichen. Um gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bürger durch die Tiere vorzubeugen, hat die Stadt Herne die Nester der Raupen im städtischen Baumbestand zunächst ausschließlich durch Fachfirmen entfernen lassen.

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Da diese jedoch inzwischen stark nachgefragt sind, hat der Fachbereich Stadtgrün nun selbst ein Gerät beschafft, um zusätzlich selbst die Nester abzusaugen. Stellt die Stadt an einem Baum in ihrem Bestand einen Befall fest oder wird ihr einer gemeldet, wird bis zur Entfernung der Raupen um den Baum abgesperrt, um einen Kontakt zu den Tieren oder deren Haaren zu verhindern. Es wird dringend darum gebeten, diese Absperrungen zu beachten.

Die Stadt weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass sie nicht auf Privatgrundstücken tätig werden kann. Wenn dort die Raupe beseitigt werden soll, ist dies vom Eigentümer selbst zu veranlassen.

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Quelle: Stadt Herne 08. Juni 2018, 07:19 Uhr