Ehre für Volker W. Degener

Volker W. Degener.
Volker W. Degener. Foto: Helga Ziemann

In Kürze wird im Aisthesis-Verlag Bielefeld in der Reihe Nylands Kleine Westfälische Bibliothek ein Volker-W.-Degener-Lesebuch erscheinen: Das ist für den Herner Schriftsteller, der überwiegend für detailgenaue Jugendbücher verantwortlich zeichnet, mit Sicherheit eine ganz besondere Würdigung seines langjährigen Schaffens. Als Herausgeber fungiert der Wanne-Eickeler Germanist Dr. Joachim Wittkowski. Er verspricht kaum bekannte Texte aus der Frühzeit sowie kritische Arbeiten und Selbstaussagen des ehemals als Kriminalkommissar wirkenden Autors.

„Es wird ein Querschnitt durch das reichhaltige Werk Degeners von den Anfängen bis heute sein,“ verspricht Dr. Wittkowski, der auch das Nachwort dieses Buches schreibt. Dazu zählen Reden, Rezensionen, Aufsätze und Essays, aber auch Nach- und Vorworte sowie ausgewählte Poeme. So macht der Philologe auch auf die unbekannteren Veröffentlichungen des Herner Schriftstellers aufmerksam. Volker W. Degener schreibt auch gelegentlich Gedichte und Aphorismen. So bemüht er sich – mit Erfolg – das Andenken an die Wattenscheider Lyrikerin Lieselotte Rauner wachzuhalten. Der Herner steht einer Stiftung vor, die deren Namen trägt und jetzt das 20-jährige Bestehen feierte. Im Jubiläumsjahr ist darum auch gerade eben bei Nylands im Aisthesis-Verlag ein Büchlein über die Poetin, die auch politische Töne anschlug, erschienen. Der Herner Literat ist Herausgeber und bricht auf diese Art eine markante Lanze für die Lyrik.

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