Cybermobbing - Weißer Ring hilft

Cybermobbing heißt Fertigmachen 2.0

Cybermobbing - die Abrechnung im Netz.
Cybermobbing - die Abrechnung im Netz. Foto: Gerd Altmann / Pixelio

Einen Schutzschild aufbauen und sich gegen Lästerattacken wehren: Als Cybermobbing bezeichnet man das wiederholte, absichtliche und meist öffentliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen einer Person - über das Internet, soziale Medien und das Handy. Es spielt sich überwiegend unter Gleichaltrigen ab. Ein Großteil der Opfer sind Schüler, so wie Marie. Eine Studie zeigt, dass bereits heute jeder fünfte Jugendliche schon einmal davon betroffen war. Tendenz steigend. Der Weiße Ring hat auf seiner Homepage einen Informationsfilm zu dem Thema veröffentlicht, der Möglichkeiten der Hilfe aufzeigt.

Mobben kann man auf vielfaltige Art und Weise: durch üble Nachrede, durch das Streuen von Gerüchten und Lügen, durch gefälschte Fotos oder peinliche Videos. Alles verbreitet sich blitzschnell durch ein paar Klicks. Die Betroffenen trauen sich kaum mehr, ihr Smartphone in die Hand zu nehmen. Aber ausschalten können sie es oft auch nicht und kennen keinen Ausweg aus der Misere. Das ist wichtig, um den Tätern zu zeigen, dass ihr Opfer nicht allein ist und Unterstützung hat.

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