Beatrice Attura bleibt beim HTC

HTC Spielerinnen HeimtrikotFoto: Thorsten Homola Beatrice Attura. Heimtrikot

Nach Karin Kuijt und Emina Karic hat mit der 23-jährigen Italo-Amerikanerin Beatrice Attura eine weitere Spielerin beim Herner TC um eine Saison verlängert. Hauptausschlaggebend war dafür die Chemie im Team und die Uneigennützigkeit der Spielerinnen im Spielverlauf, was sie so selten erlebt hat und das Spiel an sich um vieles leichter machte. Das man die Saison mit einem Sieg und dem dritten Platz beendete ist für sie einer der schönsten Momente in der letzten Saison, obwohl ein bisschen Wehmut am verpassten Finale mitspielt. Aber mit einem Jahr mehr Erfahrung im Team, heißt das neue Ziel nun wieder Finale und Meisterschaft. „Ich glaube mit unserem Team, unserer Entschlossenheit und solider Arbeit können wir das auch erreichen“. Für sie selbst ist es ein Ziel ihre Konstanz weiter zu verbessern.

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HTC Spielerinnen Auswärtstrikot.Foto: Thorsten HomolaKarin Kuijt bleibt...

In der Sommerpause 2018 hält sie sich alleine fit und arbeitet insbesondere an den Bereichen, in denen sie für sich selbst noch Verbesserungs-Bedarf sieht. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Familie, die sie auch mehrfach in Deutschland bei den Spielen besucht hat. „Basketball spielte in unserer Familie nicht so eine große Rolle. Mein Vater spielte es in der High School, doch durch meine aktive Zeit im College und nun als Spielerin im Ausland bekam ich immer mehr Unterstützung in der Familie. Mittlerweile hat auch mein jüngerer Bruder angefangen zu spielen und will in meine Fußstapfen treten.“, so Attura.

HTC Spielerinnen Auswärtstrikot.Foto: Thorsten HomolaEmina Karic auch.

Rückblickend sah sie den größte Unterschied zwischen dem Vorjahr im US-College Basketball zur Bundesliga zum einen das schnellere Spiel, so bleiben in der US-Liga 30 Sekunden zum Angriff , in der Bundesliga jedoch nur 24 Sekunden, sowie die größere Physis. „Hier in Deutschland wird bei Fouls und körperlichen Kontakt nicht so schnell von den Schiedsrichtern gepfiffen, was den Ballvortrag und das Handling schwieriger macht“, erklärt Attura die ersten Umstellungen zwischen den Spielsystemen. Im privaten Bereich hat sich für sie mit der Beendigung des Studiums mehr Freizeit ergeben, auch wenn ein Teil davon nun durch mehr Training, Fahrten und Spiele wieder aufgebraucht wird. In Herne fühlt sie sich mittlerweile sehr wohl, was insbesondere auch an der guten Aufnahme im Team und bei dem Herner Publikum liegt.

HTC gewinnt gegen Chemnitz 75:66.Foto: Günter MydlakTrainer Marek Piotrowski, Beatrice Attura.

Auch Head-Coach Marek Piotrowski begrüßt die Entscheidung Atturas und freut sich auf sie zum Trainingsauftakt. „Ich bin sehr glücklich sie wieder in Herne im Team zu haben. Im Saisonverlauf hat sie eine enorme Entwicklung gemacht. In der schwierige Phase während der Verletzung von Karin Kuijt hat sie viel Verantwortung im Spielaufbau übernommen und der Erwartungen mehr als erfüllt . Zudem ist sie Spielerin mit Vorbildfunktion für das Team in puncto Einsatz und Wille. Mit ihrer humorvollen Art bringt sie zudem immer wieder eine gute Stimmung in das Team und auch im Training. Einen Rat hat Beatrice Attura noch an den Nachwuchs. „Gebt immer euer bestes, seit nie nur mit dem Durchschnitt zufrieden, egal ob euch jemand zuschaut oder nicht. Nutzt die Sommerpause um an euren Schwächen zu arbeiten und eure Fähigkeiten weiter zu stärken“

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Quelle: HTC 12. Juli 2018, 12:55 Uhr