Baskets Herne – TuS Iserlohn Kangaroos 71:66

Laura Dams.Foto: Simon GüntherLaura Dams.

Die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne fuhren am Sonntag (12.11.2017) gegen die TuS Iserlohn Kangaroos mit 71:66 (20:12/25:8 /11:22 /15:24) den ersten Heimsieg der Saison 2017/2018 ein und belegen nach sieben Spieltagen mit drei Siegen und vier Niederlagen den 8. Tabellenplatz. Die Gäste hatten den besseren Start und gingen mit 4:0 in Führung, Herne brauchte einige Minuten um sich zu sortieren und kam dann über 3 Treffer in Folge von Katharina Holtkamp immer besser in die Partie. Beim Stand von 6:8 aus RBH-Sicht zündete das Heimteam dann den Turbo, eine starke 8:0 Serie durch Treffer von Andrea Ambrus, Lisa Niedrig, Carina Heinz und erneut Katharina Holtkamp sorgte für eine 14:8 Führung der Heim-Fünf (9. Minute), die dann zum Ende des Viertels durch einen Dreier und Zweier von Lisa Niedrig und einen Freiwurftreffer von Katharina Holtkamp sogar auf 20:12 ausgebaut werden konnte.

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Herne agierte druckvoll in der Verteidigung und kam so immer wieder zu Ballgewinnen schon beim gegnerischen Spielaufbau. Die Hernerinnen machten zu Beginn des 2. Viertels nahtlos da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Das Duo Sarah Berft (6) und Lisa Niedrig (3) sorgte für die nächsten 9 RBH-Punkte zur 29:12 Führung, bevor die Gäste nach langen 4 Minuten erstmalig wieder per Freiwurf punkten konnten. Bis zur Halbzeitpause behielten die Ruhrpott Baskets Herne das Ruder in ihren Händen, egal ob aus der Distanz oder direkt am Brett, Herne wusste zu überzeugen und war von nahezu allen Positionen aus gefährlich. Bis zur Halbzeitpause trafen noch Laura Dams per Dreier, aber auch Andrea Ambrus und Katharina Holtkamp konnten jetzt von ihren Mitspielerinnen immer wieder in Szene gesetzt werden. Eine tolle 1. Halbzeit fand ihren Abschluss in einem Dreier Buzzer-Beater von Lisa Niedrig zur 45:20 Pausenführung. Man nahm sich vor das Spieltempo auch nach dem Seitenwechsel hochzuhalten und weiter mit viel Spielfreude zu agieren. Doch leider sollte dies nicht gelingen.

Zunächst tat sich nicht viel und bis zur 25. Minute blieb der RBH-Vorsprung nahezu konstant (52:28). Iserlohn schaltete dann ab der 26. Minute einen Gang hoch und die Hernerinnen wollten das Ergebnis jetzt mehr oder weniger nur noch verwalten. 4 Minuten lang gelang auf RBH-Seite so gut wie nichts mehr, dann war es Sarah Berft, die mit 4 Punkten endlich wieder etwas Zählbares für die Ruhrpott Baskets auf den Anschreibe-Block brachte. Trotzdem hatte sich Iserlohn bis zum Ende des 3. Viertels schon bis auf 56:42 herangekämpft. Bis zur 34. Minute sah es dann so aus, als ob die Hernerinnen die Aufholjagd der Gäste stoppen könnten: Lisa Niedrig, Sarah Berft und Laura Dams sorgten durch ihre Treffer dafür, dass der Vorsprung auch 5 Minuten vor dem Ende noch 18 Punkte betrug (65:47).

Doch jetzt übernahmen die Gäste komplett die Spielkontrolle und die RBH-Damen hatten nur noch die Statisten-Rolle abbekommen. Unglaubliche 19 Punkte erzielten die Iserlohnerinnen noch in den letzten 6 Spielminuten und trafen jetzt wirklich alles, unter anderem auch 4 Dreier, bei allerdings zu wenig Gegenwehr der RBH-Defense. Dass es am Ende dann überhaupt noch zu einem 71:66 Sieg reichte, dafür sorgten in den Schlussminuten Katharina Holtkamp, Laura Dams und Sarah Berft durch Treffer von der Freiwurflinie aus.

Michael Hader und Ralf Hagemeyer: „Natürlich freuen wir uns sehr darüber, dass wir heute endlich den 1. Heimsieg vor heimischen Publikum einfahren konnten. Iserlohn ist etwas zu spät aufgewacht, trotzdem ist der Sieg am Ende für uns sehr glücklich. Warum wir heute zwei so unterschiedliche Gesichter gezeigt haben, das müssen wir in Ruhe analysieren.“

Am Samstag, 18. November 2017, 14 Uhr,  wartet eine schwierige Aufgabe auf die Herner Oberliga-Damen, die sich dann auf den weiten Weg zum aktuellen Tabellenzweiten TSVE Bielefeld II machen müssen. Sprungball ist im Helmholtz-Gymnasium, Ravensberger Straße 131 in Bielefeld. Das RBH Trainer-Duo hofft darauf, dass man den Schwung aus der 1. Halbzeit mit nach Ostwestfalen nehmen kann.

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14. November 2017, 09:14 Uhr