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Kommt im April 2027 weg: Die Schrankenanlage auf der A43 wird in beiden Richtungen entfernt und der östliche Teil dann für den kompletten Verkehr freigegeben. Aufgebaut wurde sie Ende 2021 bzw. Anfang 2022.

Autobahn GmbH und Heitkamp geben Updates zum Baustellenfortschritt

A43-Brücke: Ende der Schrankenanlage steht fest

Auto- und Lkw-Fahrer in der Region können bald aufatmen: Die Autobahn GmbH will auf der Emschertalbrücke die Schrankenanlage im April 2027 abbauen. Das kündigte das Team um Projektgruppenleiterin Carola Ziebs am Freitag (8.5.2026) bei einer Baustellenbesichtigung an.

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Die Anlage steht dort seit Ende 2021 bzw. Anfang 2022 in beiden Fahrtrichtungen (halloherne berichtete und berichtete), um Fahrzeuge und Lkw über 3,5 Tonnen an der Durchfahrt zu hindern. Im Laufe der Jahre hat sie den Städten Herne und Recklinghausen Einnahmen in Millionenhöhe beschert (halloherne berichtete). Im April 2021 wurde die Brücke nach Untersuchungen plötzlich als zu marode eingestuft und kurzfristig voll gesperrt (halloherne berichtete).

Die Zeit drängt: A45 wird in Dortmund gesperrt

Der gesamte Brückenzug besteht aus drei Teilen und ist aufgrund der Länge sowie der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals und der Nähe zum Autobahnkreuz Herne mit der A42 sehr komplex. Dass es nun einigermaßen schnell und Zeitgenau klappen muss, hat laut Ziebs einen klaren Grund: „Die A45 als wichtige Nord-Süd-Achse wird im Dortmunder Westen ab April 2027 für acht Monate gesperrt. Daher brauchen wir die A43 als auch die A1 als Umleitungsstrecke für die Pkw und die Lkw.“

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Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Die Baustelle der Emschertalbrücke auf der A43 am Freitag (9.5.2026).

Foto:  Marcel Gruteser

Auch wenn zu Beginn der Öffnung der Brücke noch nicht alles von der Schrankenanlage verschwunden sein wird, dafür wird übrigens noch eine einwöchige Vollsperrung kurz vorher nötig sein, soll der Verkehr dann über je zwei Fahrstreifen nach Norden (Münster) und Süden (Wuppertal) über den neuen östlichen Teil der Brücke fließen. Durch den Neubau werden auch die Fahrspuren breiter und auch Schwertransporter können ungehindert zwischen dem Kreuz Herne und dem Kreuz Recklinghausen verkehren.

A2-Verbindungen offen, A42-Verbindungen bleiben dicht

Außerdem sollen die Verbindungen von der A2 im Kreuz Recklinghausen in südlicher Richtung auf die A43 freigegeben werden, ebenso mit kleineren zeitlichen Sperrungen die Auffahrt in Recklinghausen-Hochlarmark nach Wuppertal. Ein Wermutstropfen bleibt: Von der A42 wird man weiterhin nicht auf die A43 in Richtung Münster fahren können. Vermutlich dauert das bis zum Ende der kompletten Bauarbeiten an, einen ungefähren Termin wollen die Verantwortlichen der Autobahn GmbH nicht nennen. Der Grund dafür liege aber eher beim Autobahnkreuz und nicht bei der Brücke.

Stichwort Brücke: Der westliche Teil mit allen drei Brücken wird dann nach Abschluss der östlichen Arbeiten nach und nach abgerissen und neu gebaut, wobei diese Seite nochmal als komplizierter und vom Platz her knapp bemessener bezeichnet wird. Auch hierfür wollen die Projektleiter keine zeitliche Prognose abgeben, wann der Bau komplett fertig sein kann.

Mit Hilfe dieser Betonpumpe (gelb) wird der Beton nach oben transportiert.

Ursprünglich dachten die Verantwortlichen, 2027 den ganzen Neubau der Brücke fertigstellen zu können. Damals war allen aber auch noch nicht klar, wie viel Abstimmungen, beispielsweise mit der Deutschen Bahn (DB), für so ein Großprojekt nötig sein könnten, die den Zeitplan durcheinander werfen.

Vorgänge optimiert und Zeit gespart

Aktuell wird jedenfalls fleißig gebaut, derzeit wird die Brücke im vorderen Teil zur Forellstraße hin betoniert. „Wir haben im Laufe der Zeit einige Optimierungen vorgenommen, zum Beispiel im Bereich der Logistik und der Betonierung“, erklärt Dominik Radtke, Projektleiter der Firma Heitkamp. „Mittlerweile laufen Vorgänge parallel und durch weitere Optimierungen können wir Zeit einsparen.“ Deshalb sind sich Radtke und Ziebs auch einig, sollte kein riesiges Unglück passieren, werde man im April 2027 den östlichen Teil für den kompletten Verkehr freigeben können. Schließlich drängt auch die angekündigte A45-Sperrung, die fest terminiert ist.

Oben auf der Brücke fließen alleine am Freitag (8.5.2026) rund 300 Kubikmeter Beton in den Boden, insgesamt werden es 2.500 Kubikmeter sein, erläutert Radtke. Das geschieht aber nicht direkt ein mehreren Tagen hintereinander und ist wetterabhängig. Bis zum Sommer 2026 soll das aber fertig sein. Wenn das Fundament steht, stehen noch Abdichtungen, der Bau einer Lärmschutzwand, die Errichtung von Leitplanken und Schildern sowie des Fahrbahnbelags an.

Autofahrer, darunter vor allem Pendler, aber besonders die Logistikbranche mit schweren Lkw, werden den April 2027 auf jeden Fall nun sehr herbeisehnen - aber immerhin ist ein Ende der Einschränkungen absehbar.

Die Betonarbeiten laufen auf Hochtouren.
Freitag, 8. Mai 2026 | Autor: Marcel Gruteser