50 Jahre Wendland

Der Tag der offen Tür bei Bestattungen Wendland.Foto: Merlin MorzeckDer Tag der offen Tür bei Bestattungen Wendland.

„Ich hatte nie vor Bestatter zu werden“, erzählt Ralf Wendland beim Tag der offenen Tür seiner Firma.  Genau vor 50 Jahren, 1967 eröffneten seine Eltern das Bestattungshaus Wendland in Eickel. Zum Jubiläum gab es am Samstag (9.9.2017) eine Hausmesse auf dem Gelände des Bestatters (halloherne berichtete). Dort konnten sich die Besucher über ihre Vorsorge-Optionen informieren. „Wir sagen Vorsorge anstelle von Bestattung. Das nimmt ein wenig die Hemmschwelle“, erklärt Wendland.

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Ralf Wendland.Foto: Merlin MorzeckRalf Wendland.

Auf dem Innenhof finden sich Stände von Floristen, Dekorateuren sowieso den Kirchen beider Konfessionen, die anschaulich über Optionen und neue Trends informieren. Auch eine Ausstellung mit Särgen und Urnen gibt es zu besichtigen. „Wann machen sie sich in ihrem Alltag Gedanken darüber, wie sie gerne bestattet werden würden? Damit sich nach ihrem Tod ihre Hinterbliebenen nicht fragen müssen, wie sie es gerne gehabt hätten zeigen wir hier Optionen, was alles möglich ist“, so Herr Wendland.

Der Tag der offen Tür bei Bestattungen Wendland.Foto: Merlin MorzeckSärge bei Bestattungen Wendland.

Trotz des zwischenzeitlichen Platzregens ist der Hof gut gefüllt und es entwickelte sich der Charakter eines Stadtteilfestes. „Auch wir müssen natürlich mit der Zeit gehen“, so Herr Wendland, „Im Ausland gibt es zum Beispiel schon Flussbestattungen in der Maas.“ Alles in allem kann das Haus mit dem Tag sehr zufrieden sein und blickt nun auf die nächsten 50 Jahren Vorsorge-Kultur in Wanne-Eickel.

HSESHR
Text: Merlin Morzeck 10. September 2017, 11:56 Uhr