2.500 Dollar für Lukas-Hospiz

v.l. Andrea Olschewski, Frederic Decoen, Anneli WallbaumFoto: Robert Freisev.l.Anneli Wallbaum, Andrea Olschewski, Frederic Decoen.

Einen in Atlanta (USA) ausgestellten Scheck hat die Leiterin des Lukas-Hospizes Herne, Anneli Wallbaum, bisher noch nicht als Spende bei der Bank eingereicht. Das änderte sich am Dienstag (7. 11.2017), als der Herner Niederlassungsleiter von UPS, Frederic Decoen und seine Mitarbeiterin Andrea Olschewski an die Jean-Vogel-Straße 41 kamen, um für die Hospizarbeit das zu spenden, was sie in einem deutschlandweiten Wettbewerb um die meisten von Mitarbeitern privat abgeleisteten ehrenamtliche Stunden gewonnen hatten.

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v.l. Andrea Olschewski, Frederic Decoen, Anneli WallbaumFoto: Robert Freisev.l. Andrea Olschewski, Frederic Decoen, Anneli Wallbaum.

Den ersten Preis für insgesamt 3.172 im System N2N Nachbarn für Nachbarn erfassten ehrenamtlichen Stunden. Die UPS-Zentrale in Atlanta hatte dafür insgesamt 5.000 Dollar ausgelobt, von denen 2.500 nach Herne, 1.500 nach Gießen und 1.000 nach Stuttgart gingen. "An wen das Geld gehen soll, war keine schwierige Frage", wird der Herner Niederlassungsleiter unter einem Bild von ihm beim Start des 10. Herner Radelevents für das Hospiz im vergangenen Juni zitiert. Da war ein größeres UPS-Team nicht nur viele Kilometer gefahren sondern hatte ein Jahr zuvor nach den Bauarbeiten am Marien-Hospital auch neue Obstbäume im Hospizgarten gepflanzt. Ein weiterer Grund für die Spende war die Auszeichnung des Hospizes als "bundesweit bester Arbeitgeber in der Kategorie Pflege bei Einrichtungen bis zu 50 Mitarbeitern", wie es in einem Flyer mit dem Titel Auch Radeln kann helfen dazu heißt. 2018 sei man wieder dabei, verabschiedeten sich die Spender.

Forsthaus HerneForsthaus Herne
Text: Helge Kondring 08. November 2017, 08:51 Uhr