Rätselhaftes Ägypten

Viele geschichtliche und zeitgeschichtliche Aspekte markieren den Vortrag in der VHS ebenso wie die Kontraste zwischen dem urbanen Moloch und der Einsamkeit der Wüste.
Pyramide. (Symbolbild) Foto: Pixabay

In der Reihe Rätselhaftes Ägypten steht am Donnerstag, 16. Mai 2019, 19 Uhr, in der VHS im Kulturzentrum, das Thema Amen, Amun - nicht nur zur Vorbereitung auf eine Nilkreuzfahrt - im Mittelpunkt. Der Ägyptologe Rouven Müller stellt die Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen der altägyptischen Religion und Christentum.

Dass das Christentum seine geschichtlichen Wurzeln im Judentum findet, offenbart sich allein schon durch die alttestamentarischen Schriften, die als zentrale literarische Quelle der jüdischen Religion in die Bibel eingegangen sind. Seit Beginn der wissenschaftlich-kritischen Auseinandersetzung mit der Bibel und der religionsgeschichtlichen Erforschung des Christentums offenbaren sich darüber hinaus mehr und mehr Einflüsse zahlreicher Religionen ganz verschiedener Kulturen des östlichen Mittelmeerraumes und Vorderasiens.

Dabei ist im Einzelfall nicht immer die Richtung der Einflussnahme eindeutig oder aber sie verliert sich im „prähistorischen Dunkel“, so dass zur Zeit der Entstehung der christlichen Religion bereits viele Elemente einen interkulturellen Status besaßen. Der Vortrag möchte sich dem Thema von ägyptologischer Seite aus nähern. Er versucht, mögliche Analogien zwischen der sogenannten altägyptischen Religion und dem Christentum aufzuzeigen. Gibt es also ganz unmittelbare Zusammenhänge? Und wenn ja, wo?

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Donnerstag, 16. Mai 2019, um 19 Uhr VHS im Kulturzentrum , Willi-Pohlmann-Platz 1 , 44623 Herne Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 5 Euro. Anmeldungen unter Tel 02323 / 16 35 84 oder 16 29 20
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