Tipps zur sicheren Fahrt in den Urlaub

Abfahrt in die Sommerferien.
Abfahrt in die Sommerferien. Foto: Verkehrswacht

Am Freitag, 12. Juli 2019, startet NRW in die Ferien und für viele Menschen geht es dann mit dem Auto in den Urlaub. Vor Antritt der Fahrt sollte man einige Dinge beachten, damit man sicher und entspannt am Urlaubsort ankommt. „Vor der Fahrt sollten auf jeden Fall der Reifendruck, Ölstand und das Kühlwasser kontrolliert werden“, so Reinhard Dembowy, Geschäftsführer der Verkehrswacht Wanne-Eickel. „Gerade die Reifen sind bei langen Fahrten und hohen Temperaturen starken Belastungen ausgesetzt und sollten deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Wichtig ist, dass der Druck der Beladung angepasst wird. Wie hoch der Druck sein muss, kann man im Tankdeckel, im Türholm oder in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nachsehen. Bitte denken Sie auch an den Ersatzreifen!“ Vor Fahrtantritt sollte ebenfalls die Profiltiefe überprüft werden, empfiehlt Reinhard Dembowy . „Das geht ganz einfach mit einer Ein-Euro-Münze. Der goldfarbene Rand ist etwa 3 mm breit. Wenn er im Reifenprofil verschwindet, ist die Profiltiefe ausreichend.“

Altreifen auf dem Wertstoff-Hof.
Reifen. (Symbolbild) Foto: Patrick Mammen

Im Fahrzeug-Inneren sollten Rettungswesten für alle Insassen griffbereit liegen. In vielen europäischen Ländern ist es Pflicht, dass bei einer Panne vor Verlassen des Fahrzeugs alle Insassen diese anzulegen. Auch müssen Warndreieck und Verbandskasten im Falle eines Falles leicht zugängig sein. Schließlich sollten für alle Mitfahrenden genügend Getränke und leichte Snacks an Bord sein.

Das Autobahnkreuz der BAB 42 mit der BAB 43 in Herne (NW), am Samstag (27.01.2018). Aufgenommen von der Cranger Straße mit Blick in nördliche Richtung mit der Spange (im Bild rechts) zur BAB 42 in die Fahrtrichtungen Duisburg und Dortmund.
Auf der Bahn in den Urlaub. (Symbolbild) Foto: Stefan Kuhn

„Wichtig ist auch, dass das Gepäck ordentlich gesichert ist. Dabei gilt der Grundsatz: Schweres immer nach unten. Mit Spanngurten und Gepäcknetzen kann man verhindern, dass aus oben aufliegenden Gegenständen bei einer Vollbremsung Geschosse werden“, so der Geschäftsführer. Während der Fahrt sollte der Fahrer seine Aufmerksamkeit ganz der Straße widmen. „Also Finger weg von Smartphones oder anderen elektronischen Geräten. Keine Nachricht ist so wichtig, dass man für sie das eigene Leben und das Leben anderer gefährden darf. Das Navigationsgerät oder die -App kann man auch vor Fahrtantritt einstellen.“

Polizei im Einsatz. (Symbolbild)
Rettungsgasse bilden. (Symbolbild) Foto: halloherne

Wenn der Verkehr stockt und nur noch Schritttempo gefahren wird, sollte man eine Rettungsgasse bilden. „Dafür fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur ganz links, die Fahrzeuge auf allen anderen Spuren fahren möglichst weit rechts“, so Dembowy. Wer dies nicht tut, dem drohen 200 Euro Strafe und zwei Punkte in Flensburg. Sich ausgeruht ans Steuer zu setzen ist ebenso wichtig wie regelmäßige Pausen, in denen man durch Bewegung den Kreislauf mit Sauerstoff versorgt. „Wer zu lange fährt, läuft Gefahr Opfer des Sekundenschlafs zu werden“, mahnt der Verkehrswachtler. „Sobald man erste Anzeichen von Müdigkeit bemerkt, sollte man den nächsten Parkplatz ansteuern und eine Pause einlegen“, mahnt der Geschäftsführer. „Ein erholsamer Kurzschlaf hilft, um ausgeruht den nächsten Reiseabschnitt in Angriff zu nehmen.“ Bei besonders langen Fahrten empfiehlt es sich, eine Zwischenübernachtung einzulegen. Dann kommt man entspannt und ausgeruht ans Ziel.

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