Beratungen von Stadt Herne und Polizei

Polizei und Stadtverwaltung.
Polizei und Stadtverwaltung. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

Bereits zum fünften Mal haben sich die Leitungsebene des Polizeipräsidiums Bochum und der Verwaltungsvorstand der Stadt Herne zu ihren turnusmäßigen Beratungen getroffen am Dienstag (7.5.2019) . Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda begrüßte die Delegation des Polizeipräsidiums, die vertretungsweise vom Leiter der Kriminalpolizei, Andreas Dickel, geleitet wurde, dazu im Herner Rathaus. „Diese Treffen sind für uns sehr wichtig um gemeinsame Themen zu erörtern, die Polizei und Verwaltung betreffen. Sie sind aber auch Ausdruck des guten Miteinanders beider Behörden“, betonte der Oberbürgermeister.

Andreas Dickel erklärte: „Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Das ist gut für die Sicherheit in Herne.“ Konkret vereinbart haben Polizei und Stadt Herne den Ausbau bei der Zusammenarbeit zwischen dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und der Polizei. So sollen KOD-Angehörige auch von Schulungsangeboten der Polizei profitieren. Auch gemeinsame Streifengänge soll es geben. Positive Signale gab es in dem Gespräch für eine Erinnerungsstätte für Opfer des Nationalsozialismus im Herner Polizeigebäude an der Bebelstraße. Auch dort fanden während des Nationalsozialismus Misshandlungen von Menschen statt. Die DGB-Geschichtswerksatt Herne setzt sich daher dafür ein, im Polizeigebäude daran zu erinnern. Ein Vorhaben, das die Stadt Herne befürwortet und für das auch die Polizei einen Weg finden möchte.

Impressionen vom Cranger Weihnachtszauber
Impressionen vom Cranger Weihnachtszauber Foto: Björn Koch

Thema war auch die Verkehrslage rund um die erste Auflage des Cranger Weihnachtszaubers. Zwar verlief die Veranstaltung sehr friedlich, so dass die Polizei auf dem und um das Gelände kaum eingreifen musste. Der Anreiseverkehr und insbesondere Gäste, die in umliegenden Straßen nach kostenfreien Parkgelegenheiten suchten, machten der Stadt und auch der Polizei aber durchaus Kopfzerbrechen. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung und die Verkehrsdirektion der Polizei werden sich daher rechtzeitig vor der nächsten Veranstaltung zu diesem Thema beraten.

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