Auszubildende stellen ihre Berufe vor

Schulen können sich bewerben

Azubis auf der Bühne berichten Schülern.Foto: VeranstalterAzubis auf der Bühne berichten Schülern.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt von März-Juli 2017 durch die Revierstädte. Mit diesem ungewöhnlichen Format, soll gegen den Fachkräftemangel angegangen werden. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

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Die Offensive besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Interessierte Schulen aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2017 über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebe sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe.

Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich die Vor- und Nachteile an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Info-Tischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Pro Jahr werden auf diesem Weg rund 1000 potenzielle Bewerber persönlich erreicht. „Wir hatten in der Vergangenheit auch Anfragen von Schulen außerhalb von Essen“, sagt Björn Schüngel, Organisator beider Ausbildungsoffensiven. „Deshalb sind wir froh, dass wir jetzt endlich im gesamten Ruhrgebiet unterwegs sind.“

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Quelle: Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet 11. Januar 2017, 08:27 Uhr